Stephen Christopher Varcoe (* 19. Mai 1949 in Lostwithiel/Cornwall) ist ein englischer klassischer Sänger (Bassbariton).
Varcoe besuchte die
Canterbury Cathedral Choir School, die
Canterbury’s King’s School und studierte am
King´s College, wo er im King’s College Choir unter David Willcocks sang. 1977 erhielt er ein Stipendium der Gulbenkian Foundation.
Varcoe trat u.a. mit dem Royal Philharmonic Orchestra, dem
BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem New Zealand Chamber Orchestra und der Hanover Band auf und arbeitete mit Dirigenten wie Frans Brüggen,
John Eliot Gardiner,
Richard Hickox,
Christian Lindberg,
Charles Mackerras, Jean-Claude Malgoire,
Marc Minkowski, Arnold Östman, Trevor Pinnock,
Joshua Rifkin,
Gennadi Roshdestvensky und Yan Pascal Tortelier
Als Opernsänger trat Varcoe u.a. in
Joseph Haydns
L'Infedelta Delusa in Antwerpen,
Claude Debussys
Fall of The House of Usher in Lissabon und London,
John Taveners
Mary Of Egypt beim
Aldeburgh Festival, Jacopo Peris
Euridice beim
Drottningholm Festival,
Gustav Holsts
Savitri,
Benjamin Brittens
A Midsummer Night's Dream und Rimski-Korsakows
Mozart und Salieri auf.
Als Liedsänger gab er Liederabende mit Werken von Gerald Finzi und Arthus Sommervell mit dem Pianisten Ian Burnside, von
Franz Schubert (Winterreise) mit Eugene Asti und mit
Graham Johnson, von
Johannes Brahms,
Robert Schumann und Hugo Wolf mit Johnson und von
Percy Grainger mit Penelope Thwaites.
Varcoe nahm etwas 130 CDs auf. Er sang Werke von
Purcell,
Händel und
Bach unter
John Eliot Gardiner,
Richard Hickox und
Sigiswald Kuijken, von
Mozart unter
Neville Marriner, von Fauré unter
John Rutter, von
Holst unter Richard Hickox, von
Richard Strauss unter
Roger Norrington, von
Arnold Schönberg unter
Robert Craft und von Igor Stravinsky unter
Robert Craft.